Hüftgelenkarthrose – Bewegung verzögert den Verschleiß

Arthrosen in Gelenken beginnen schleichend und sind Verschleißerkrankungen des Alters. Eine Arthrose im Gelenk zeigt sich zunächst harmlos. Es entstehen Schwierigkeiten beim Laufen, vor allem beim Hinablaufen von Treppen. Die Schmerzen sind anfangs leicht und werden im Laufe der Zeit immer intensiver. Auch Drehbewegungen sowie das Ein- und Aussteigen in ein Auto fallen schwer.

Typisch: Anlaufschmerzen am Morgen
Die Schmerzen strahlen nicht selten bis zum Knie aus. Der Erkrankte hat morgens oft Anlaufschmerzen, die nach einigen Schritten nachlassen. In der Folgezeit tritt die Hüftarthrose auch bei Beanspruchung auf. Es kommt zudem zu Schmerzen in der Leiste, die bis in den Oberschenkel oder das Knie ausstrahlen. Der Betroffene zeigt ein leichtes Einknicken, wenn er längere Zeit geht. Im fortgeschrittenen Stadium treten auch in Ruhestellung und nachts Schmerzen auf.

Der Krankheit vorbeugen
Einer Hüftgelenkarthrose kann man schon lange bevor Beschwerden auftreten vorbeugen. Je beweglicher die Gelenke bleiben, desto länger bleibt auch der Knorpel gesund. Infolge der Bewegungen wird „Gelenkschmiere“ produziert, die der Abnutzung entgegenwirkt. Anhaltende Ruhestellungen sind kontraproduktiv und verstärken den Verschleiß.